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Mensch-Roboter-Interaktion

Product information "Mensch-Roboter-Interaktion"

Die Rolle der Roboter in der Gesellschaft wächst und diversifiziert sich ständig und bringt eine Vielzahl von Fragen mit sich, die die Beziehung zwischen Robotern und Menschen betreffen. Dieses Lehrbuch zur Mensch-Roboter-Interaktion bietet einen umfassenden Überblick über die interdisziplinären Themen, die für die moderne Forschung von zentraler Bedeutung sind. Studenten und Forscher aus den Bereichen Robotik, künstliche Intelligenz, Informatik, Elektrotechnik sowie Psychologie, Soziologie und Design finden darin einen prägnanten und verständlichen Leitfaden zum aktuellen Stand des Fachgebiets:

- Funktion, Design und Leistungsbewertung von Robotern
- Kommunikationsmodalitäten wie Sprache, nonverbale Kommunikation und die Verarbeitung von Emotionen
- ethische Fragen rund um den Einsatz von Robotern heute und im Kontext unserer künftigen Gesellschaft.

Zahlreiche Beispiele und farbige Abbildungen veranschaulichen die verschiedenen Themenfelder. Diskussionsfragen und relevante Literatur am Ende des Kapitels tragen zur Vertiefung bei.

Aus dem Inhalt:
- Was ist Mensch-Roboter-Interaktion?
- Wie ein Roboter funktioniert
- Design
- Interaktion im Raum
- Nonverbale Interaktion
- Verbale Interaktion
- Wie Menschen Roboter wahrnehmen
- Emotionen
- Forschungsmethoden
- Anwendungen
- Roboter in der Gesellschaft
- Die Zukunft

Neu in der 2. Auflage: Abschnitte zu kollaborativen Robotern, Roboterteams, Roboterschnittstellen; Maschinelles Lernen; Roboter in der Gesellschaft, in denen neue technische Entwicklungen sowie gesellschaftliche Veränderungen berücksichtigt werden.

Average rating of 4.1 out of 5 stars

6 reviews


6 reviews

Review with rating of 4 out of 5 stars

markus on 14.05.2026

Guter Überblick, detailreich - mit . . .

Nun, das Buch wird seinem Titel gerecht.

Das komplexe Feld Mensch-Roboter bzw. dessen Interaktion(en) wird gut beleuchtet. Ein paar philosophische Detailpunkte vermisste ich allerdings - wie z.B. die fehlende Erläuterung des slawischen Wortursprungs ['robot'~arbeiten, robotnik~Arbeiter], oder Reflexionen/Spekulationen über jene Bedürfnisse, Antriebe, .. des Menschen die zu dessen "Schöpfung" führten...

Der Mensch steht zwar im Buch - lobenswerterweise - auch weitgehend im Zentrum der Betrachtungen, dennoch kann dessen zentral(st)e Rolle/Funktion manchmal übersehen werden und einer (implizit?) instrumentell-orientieren Sichtweise weichen. Der Schritt vom Hammer zum Roboter ist ein rein quantitativer, wenngleich ein großer und für menschliche Kognition wie Phantasie herausfordernder.

Auch wird auf Verschränkungen von KI, maschinellem Lernen und 'sozialen' Robotern eingegangen. Ebenso auf die derzeit größten Herausforderungen der HRI (Anm.: dessen 'adäquater' Interpretation sensorischer Input-Daten, Responsivität und Ausdruckskraft).

Was ein 'Erfolg' bzw. eine 'erfolgreiche HRI' ist, wird erst im Laufe des Buches erläutert.
Dass die Akzeptanz [durch den interagierenden Menschen.. ] also stark von den 'angemessenen emotionalen Fähigkeiten' des Roboters abhängt, wahrnehmend/interpretierend wie ausdrückend.

Persönlich hätte ich bei der Gliederung des Buches eher eine 'Design-orientiere' bevorzugt. Und in diesem Sinn Betrachtungen über Gesellschaft/Geschichte - Funktion und Bedürfnis - Design vor jene des 'Techniksystem-Roboter' gestellt. Was fast einer 'Inversion' der gegebenen Gliederung entspräche.. So hätten die dem Leser vertrauteren Gehalte rasch eine 'vertraute Basis' geschaffen.

Doch hat die im Buch gewählte Strukturierung auch seine Berechtigung und Plus-Punkte. So wird der Leser - nach einer knappen allgemeinen Einführung - schnell mit den (aktuellen) technischen Möglichkeiten und Herausforderungen des 'Techniksystems-Roboter' vertraut gemacht.

Im Buch wird ein guter und breiter Überblick über die komplexen technischen wie psycho-sozialen Problematiken gegeben. Auch kommen praktische Beispiele und Anwendungsgebiete nicht zu kurz. Oft wird 'aus dem Nähkästchen des Experten' heraus geplaudert, was komprimiert daherkommt und manchmal vielleicht zu implizit ist ? (Geschmacksache - Sichtweise)

Bei 'genügend' Vorverständnis und/oder Motivation ist dabei jedoch ein hoher Lerneffekt garantiert. Wenngleich mancher Detailpunkt auch 'nicht genug' erklärt wird, am ehesten bei technischen Erläuterungen wie z.B. 'CCD-Cameras' (speziell Bildsensoren, Funktionsweise, ..).

Manchmal kommen kleinere grammatikalische Ungereimtheiten vor.., Wortauslassungen oder unsaubere Übersetzungen; z.B. 'Heimkino'- wobei der ursprüngliche Begriff 'Home-Theater' im Kontext der Sinnhafte ist...

Spannend, interessant, aufschlussreich - wenngleich mit kleineren Unsauberkeiten und Ansatzpunkten für reflektierte Veränderungen/-besserungen...

(just my 2cents..)

P.S. Weitgehend ist das Buch Stand 2022 - ist eine Aktualisierung lohnenswert ?

Review with rating of 5 out of 5 stars

Martin on 12.05.2026

Sehr gelungen für den Einstieg!

Mensch-Roboter-Interaktion – Eine Einführung bietet einen fundierten und zugleich gut verständlichen Einstieg in ein hochaktuelles und interdisziplinäres Themenfeld. Das Buch vermittelt nicht nur technologische Grundlagen, sondern beleuchtet ebenso die psychologischen, sozialen und ethischen Aspekte, die für das Verständnis moderner Robotersysteme von zentraler Bedeutung sind.

Besonders gelungen ist die ausgewogene Darstellung zwischen wissenschaftlicher "Präzision" und praktischer Zugänglichkeit. Die Inhalte sind klar strukturiert und so aufbereitet, dass ein breiter Adressatenkreis (sowohl Studierende als auch technisch interessierte Praktiker) einen umfassenden Überblick über die wichtigsten Konzepte und Fragestellungen erhalten. Dabei wird deutlich, dass erfolgreiche Robotik weit über reine Technik hinausgeht: Ein Roboter muss nicht nur zuverlässig funktionieren, sondern auch sinnvoll mit Menschen interagieren und in soziale Kontexte "eingebettet" sein.

Ein großer Mehrwert des Buches liegt in seiner thematischen Breite. Es behandelt sowohl technische Grundlagen als auch Aspekte der künstlichen Intelligenz, Wahrnehmung, Kommunikation und Gestaltung von Interaktionsprozessen. Dabei wird das Thema KI sachlich und differenziert dargestellt, ohne übertriebene Erwartungen zu wecken. Gerade diese nüchterne und zugleich zukunftsorientierte Perspektive macht das Buch für mich besonders lesenswert.

Insgesamt ist Mensch-Roboter-Interaktion – Eine Einführung ein sehr empfehlenswertes Werk für alle, die sich einen strukturierten und interdisziplinären Zugang zum Thema Mensch-Roboter-Interaktion verschaffen möchten. Das Buch vermittelt ein realistisches Verständnis dafür, welche technischen, menschlichen und gesellschaftlichen Faktoren zusammenwirken müssen, damit Robotersysteme in der Praxis erfolgreich eingesetzt werden können.

Review with rating of 4 out of 5 stars

Lothar on 12.05.2026

Interessantes Lern- und Lesebuch

Der Titel dieses Buches ist eine Untertreibung für den Aufbau und Inhalt dieses Werkes.
Von sechs Personen aus unterschiedlichen Kontinenten dieser Erde wird das Thema Mensch und "intelligente"
Maschine aus allen möglichen Perspektiven beschrieben.
Es gibt einen Überblick auf "Wo stehen wir", stellt Anforderungen was bei der Weiterentwicklung beachtet werden sollte, lässt aber die Frage "Wo gehen wir hin" weitgehend unbeantwortet.
Da die Autoren aus unterschiedlichen Arbeitsgebieten kommen, beschreiben sie ihre Sicht der Dinge, was einem interessierten Laien einen guten Überblick zu diesem Thema gibt.

In 15 Kapiteln erfahren wir Interessantes über die Gestalt, Größe, Hilfsmittel und die vielfältigen
Einsatzgebiete dieser Roboter; angefangen beim Rasenrobbie über die mittlerweile nicht mehr wegzudenkenden
Informationshilfsmittel wie ChatGPT u.a. bis zum humanoiden Hilfspersonal für Technik, Wirtschaft und Soziales.
Zu Beginn der einzelnen Kapiteln erfahren wir in einem kurzen Überblick, welche Themen behandelt werden
und am Ende der Kapitel fordern die Autoren zu einer Diskussion der behandelten Themen auf, das
Gelernte wird in einem kurzen Test abgefragt und zuletzt bekommt man Hinweise auf weiter führende Literatur.

Die Anforderungen an das gegenseitige Verstehen und die daraus resultierenden Anforderungen an die
Designer, Techniker und Programmierer geben einen Einblick in die anstehende Arbeit die erledigt werden muss.

Man kann für die Zukunft hoffen, dass die folgende, nicht neue, Anforderung von den maßgeblich Beteiligten
beachtet wird:
Der Mensch soll nicht digital werden, (denn dann verlieren wir das, was uns zum Menschen macht) sondern die uns umgebende und stark beeinflussende Technik muss analog werden und sich in unsere bekannte Welt einfügen.

Review with rating of 4 out of 5 stars

Till on 12.05.2026

Überblick über die Robotik

Aus transparenzgründen möchte ich anmerken das ich das Buch über die Testlesenaktion kostenlos zur verfügung gestellt bekommen habe. Es war keine positive Berwertung dafür vereinbart. Weiterhin möchte ich anmerken das ich mich garnicht auf dieses Buch beworben habe und wohl versehntlich dafür in den Pool genommen wurde. Da es ein interresantes Thema ist habe ich es dennoch gelesen.

Was ist dieses Buch? Es ist kein Leitfaden wie man einen Roboter baut. Es ist ein Themenüberblick. Es kratz dabei an der Oberfläche, dafür aber überall. Aufbau, innere Werte, Geschichte, Psychologie... Das Buch vermittelt einen weiten überblick über das Thema. In einer immer komplexer und tiefer werdenden Welt gehört auch die kommerzielle Robotik zu einem Bereich der nicht mehr von nur einem Fachbereich gestaltet wird. Hier sind viele Disziplinen nötig von Elektrik über Informatik zu Designe und Psychsoziologie. Liste nicht abschließend. Damit am ende ein wirklich gutes Produkt herauskommt darf niemand heutzutage mit den Scheuklappen nur auf sein eigenes Gebiet blicken und genau für diesen Überblick ist das Buch gut. Erwarten Sie kein in die Tiefe gehendes Fachwerk. Erwarten Sie eine kurze Führung durch die verschiedenen zu beachtenden Aspekte, ähnlich wie bei einer Fabrikführung. Sie erfahren welchen groben Weg die Produkte durch das Werk gehen. Nachbauen können Sie das am ende nicht, aber immerhin erklären.

Review with rating of 3 out of 5 stars

Joe on 09.05.2026

Solide Basis, aber oberflächlich

„Mensch-Roboter-Interaktion – Eine Einführung“ ist eines dieser Bücher, die man als langjähriger Techniker mit gemischten Gefühlen liest: Einerseits bestätigt es vieles, was man aus der Praxis kennt, andererseits geht es oft nur sehr wenig in die Tiefe.

Eindruck eines Praktikers
Aus der Perspektive eines Ingenieurs mit Erfahrung in Softwarearchitektur, Embedded Systems und realer Hardwareintegration fällt sofort auf:
Dieses Buch ist kein klassisches Technik-Handbuch.
Stattdessen liefert es einen breiten Überblick über Robotik eine Einbettung in soziale und psychologische Kontexte,

Solide Basis, aber oberflächlich
Die technischen Kapitel sind sauber strukturiert und fachlich korrekt, aber selten tief genug für direkte Umsetzung Das Buch bleibt bewusst auf der Ebene eines Architektur- und Konzeptverständnisses.
Der eigentliche Mehrwert liegt woanders: Interdisziplinarität
„Ein Roboter, der technisch funktioniert, ist noch lange kein brauchbarer Roboter.“
Was positiv auffällt: KI wird nicht „gehyped“ und ein Punkt, den viele technische Bücher ignorieren: Ein Roboter ist nicht nur ein System – sondern ein Akteur in einem sozialen Kontext.
Was negativ auffällt: Zu wenig Tiefe für erfahrene Entwickler. Keine detaillierten Architekturentscheidungen, kaum konkrete Implementierungsstrategien, wenig Praxiswissen zu Systemintegration, Performance, Debugging. Für jemanden mit >10 Jahren Erfahrung teilweise zu „High-Level“.

Dieses Buch ist weniger ein „Wie baue ich einen Roboter?“ und mehr ein
„Warum funktionieren meine Roboter oft nicht so, wie ich denke?“ Und genau deshalb ist es lesenswert.

Review with rating of 5 out of 5 stars

Christiane on 03.04.2026

Sehr guter Einstieg

Das Buch gibt einen sehr guten Überblick über die bestehenden Möglichkeiten in einer enormen Breite. Dabei hält das Buch die Waage zwischen wissenschaftlichem Anspruch und Verständlichkeit und geht auf verschiedene mögliche Blickwinkel des Lesers ein. Einige der neuen Kapitel sind noch recht dünn und oberflächlich. Sie bieten aber immerhin eine Grundlage, auf deren Basis man bei Bedarf weiter recherchieren kann und vervollständigen zumindest die Bandbreite der Betrachtungsmöglichkeiten auf das Thema Mensch-Roboter-Interaktion.

Christoph Bartneck

Christoph Bartneck ist außerordentlicher Professor im Fachbereich Informatik und Softwaretechnik an der Universität Canterbury, Neuseeland. Er hat einen Werdegang in Industriedesign und Mensch-Computer-Interaktion. Seine Projekte und Studien werden in führenden Zeitschriften, Zeitungen und Konferenzen veröffentlicht. Seine Interessen liegen in den Bereichen Mensch-Computer Interaktion, Naturwissenschaft und Technologie, sowie visuelles Design. Insbesondere beschäftigt Christoph sich mit den Auswirkungen von Anthropomorphismus auf HRI. Als sekundäres Forschungsinteresse arbeitet er an Projekten im Bereich der Sporttechnologie und der kritischen Untersuchung von Prozessen und Richtlinien in der Wissenschaft. Im Bereich Design beschäftigt sich Christoph mit der Geschichte des Produktdesigns, Mosaiken und Fotografie.

Tony Belpaeme

Tony Belpaeme ist Professor an der Universität Gent, Belgien, und war zuvor Professor für Robotik und kognitive Systeme an der Universität Plymouth, Großbritannien. Er promovierte in künstlicher Intelligenz an der Vrije Universiteit Brussel (VUB). Ausgehend von der Prämisse, dass Intelligenz in sozialer Interaktion verwurzelt ist, versuchen Tony und sein Forschungsteam, die künstliche Intelligenz sozialer Roboter zu fördern. Dieser Ansatz führt zu einer Reihe an Ergebnissen, die von theoretischen Erkenntnissen bis zu praktischen Anwendungen reicht. Er ist an groß angelegten Projekten beteiligt, in denen untersucht wird, wie Roboter zur Unterstützung von Kindern in der Bildung eingesetzt werden können. Er untersucht, wie kurze Interaktionen mit Robotern zu langfristigen werden können und wie Roboter in der Therapie eingesetzt werden können.

Friederike Eyssel

Friederike Eyssel ist Professorin für Angewandte Sozialpsychologie und Geschlechterforschung am Zentrum für Kognitive Interaktionstechnologie der Universität Bielefeld. Friederike interessiert sich für verschiedene Forschungsthemen, die von sozialer Robotik, sozialen Agenten und Ambient Intelligenz bis hin zu Einstellungsänderungen, Vorurteilsabbau und der sexuellen Objektivierung von Frauen reichen. Als Quereinsteigerin hat Friederike zahlreiche Publikationen in den Bereichen Sozialpsychologie, Human-Agent Interaction (HAI) und soziale Robotik veröffentlicht.

Takayuki Kanda

Takayuki Kanda ist Professor für Informatik an der Universität Kyoto, Japan. Außerdem ist er Gastgruppenleiter bei Advanced Telecommunications Research (ATR), Interaction Science Laboratories, Kyoto, Japan. Er erhielt seinen Bachelor in Ingenieurwesen, seinen Master in Ingenieurwesen und seinen Doktortitel in Informatik von der Universität Kyoto, in den Jahren 1998, 2000 bzw. 2003. Er ist eines der Gründungsmitglieder des Kommunikationsroboter-Projekts am Advanced Telecommunications Research (ATR) in Kyoto. Er hat den Kommunikationsroboter Robovie entwickelt und ihn in alltäglichen Situationen eingesetzt, z. B. als Nachhilfelehrer in einer Grundschule und Ausstellungsführer in einem Museum. Zu seinen Forschungsinteressen gehören HAI, interaktive humanoide Roboter und Feldversuche.

Merel Keijsers

Merel Keijsers ist Assistenzprofessorin für Psychologie an der John Cabot University in Rom. Sie hat einen Abschluss in Sozialpsychologie und Statistik und promovierte an der Universität Canterbury, über das Thema „Roboter-Mobbing“. In ihrer Doktorarbeit untersuchte sie, welche bewussten und unbewussten psychologischen Prozesse Menschen dazu veranlassen, Roboter zu missbrauchen und zu schikanieren. In jüngster Zeit interessiert sie sich dafür, wie Roboter beeinflussen, auf welche Art Menschen sich selbst sehen. Da sie aus dem Bereich der Sozialpsychologie kommt, interessiert sie sich vor allem für die Gemeinsamkeiten und Unterschiede im Umgang von Menschen mit Robotern im Vergleich zu anderen Menschen.

Selma Šabanovic

Selma Šabanović ist Professorin für Informatik und Kognitionswissenschaften an der Indiana University, Bloomington, USA, wo sie als Gründerin das R-House Human-Robot Interaction Lab leitet. Ihre Forschungsarbeit umfasst Studien zu Design, Nutzung und Folgen von sozial interaktiven und assistierenden Robotern in verschiedenen sozialen und kulturellen Kontexten, darunter Gesundheitseinrichtungen, Haushalten und verschiedene Länder. Sie befasst sich auch mit der kritischen Untersuchung der gesellschaftlichen Bedeutung und der potenziellen Auswirkungen der Entwicklung und des Einsatzes von Robotern in Kontext auf den Alltag. Sie promovierte 2007 in Wissenschafts- und Technologiestudien am Rensselaer Polytechnic Institute mit einer Dissertation über die kulturübergreifende Untersuchung der sozialen Robotik in Japan und den Vereinigten Staaten. Von 2017 bis 2023 war sie Chefredakteurin der Zeitschrift ACM Transactions on Human-Robot Interaction.

„Das Lehrbuch zu Mensch-Roboter-Interaktion bietet einen umfassenden Überblick über die interdisziplinären Themen, die für die Forschung von zentraler Bedeutung sind. Studenten und Forschern u.a. aus der Robotik, KI, Informatik und Elektrotechnik wird ein prägnanter Leitfaden zum aktuellen Stand des Fachgebiets geboten.“ SPS-Magazin, Juni 2024

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